Zeitstandversuche / Kriechversuche

Spannungs-Relaxation

Spannungs-Relaxation

Ein Zeitstandversuch dient der Bestimmung von Materialkennwerten über einen langen Zeitraum und ermittelt ein Relaxationsverhalten

Bei dieser Prüfung wird die Probe für einen langen Zeitraum mit einer konstanten Kraft beaufschlagt.

Die Prüfausstattung besteht aus:

  • einem steifen Prüfrahmen mit leicht zugänglichem, ergonomischer Struktur
  • einem Hebelarm mit definiertem Übersetzungsverhältnis und steifer Auslegung (die hohe axiale und seitliche Steifigkeit gewährleistet)

Der Hebelarm ist mit einer Präzisions-Lastzelle ausgestattet . Er in einem reibungsfreien System gelagert. Das Spannen der Proben erfolgt mittels sphärischer Lagerung. Auf diese Weise wird ein Biegeeinfluss auf den Prüfling sicher vermieden. 

Die Schneiden der Lagerung bestehen aus gehärtetem Material und unterliegen keinem zeitlichen Verschleiß . Je nach Anforderung stehen unterschiedliche Spannzeuge zur Verfügung für Gewindekopfproben, Schulterkopfproben und Flachmaterial. 

Für die Durchführung von Hochtemperaturprüfungen ist die Verwendung von Öfen mit Tmeperaturen von 300 ° C bis 1400 ° C vorgesehen.  Die Heizelemente bestehen aus spezifischen Materialien. Die Auswahl richtet sich nach den während der Prüfung zu erreichenden Temperaturen. 

Außerdem ist es möglich besondere Versuchsaufbauten zu realisieren – z. B. eine Einhausung mit einer kontrollierten Innen-Atmosphäre und für Temperaturen höher als / bis zu 1200 ° C. Die WINCCS-Software gewährleistet einen vollständigen Zugriff auf alle Versuchsaufzeichnungen, daraus resultierenden Graphen und den Versuchsergebnissen. Die wichtigsten Ergebnisse und Darstellungen werden automatisch erstellt. 


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